Nach dem Gastspiel im Festspielhaus Hellerau vergangenes Jahr kehrte das Morphonische Labor am 28.10.2017 in sein Stammhaus, in das Barockpalais im Großen Garten Dresden, zurück und widmet sich diesmal den strukturellen Wucherungen und Auswüchsen im experimentellen Klang-, Video-, Performance-, Installations- und Lichtkunstschaffen.
Künstlerische Verfahren der Anreicherung, Schichtung, Wiederholungsmuster die audiovisuelle Szenerie, die im Gegensatz zur gepflegten Gartenkultur der Parkumgebung des Palais »ins Kraut schiessen« war – ein Kontrastprogramm zwischen Live-Samplings mit leichtem Überhang zum Krautrock, vielfältig verzweigter Percussionen, Postrock, Punk, Noise und instrumentalen Ambient-Flechtwerken von „Sculpturetones“, „Seelensack“, „Trieblaut“ und „Chimaera“.
Während dieser Zeit wurde von „Hillumination“ die Außenfassade des Barockpalais „illuminiert“.
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